CUT-UP!

 

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CUT-UP: MODE- UND TEXTILDESIGN IN HAMBURG
Diskursserie zum Thema Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit, Wiederverwertbarkeit, Slow Fashion – das sind seit längerem erkennbare Trends im Nachwuchsdesign. Aber auch in den Expertisen der großen Globalplayer im Textil- und Fashionbereich wird sich den Themen in verstärktem Maße gewidmet. Nur ein Trend oder grundsätzliche Entscheidung auf eine nachhaltige, ökologische Wirtschaft umzusteigen?

Let’s talk about it! In der Veranstaltungs-Serie CUT-UP!

 

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CUT-UP #6
FASHION REVOLUTION – THE NEW NORMAL? OR WHO CARES?
31. Mai 2017, 19Uhr

Seit dem Fabrikeinsturz in Rana Plaza im April 2013 erinnern Aktivisten, Journalisten und Engagierte weltweit jedes Jahr am 24. April mit aufrüttelnden Events an die Opfer der Katastrophe und damit an die Tatsache, dass sich die Fashionindustrie grundlegend wandeln muss.

Fair Fashion ist in aller Munde und der Druck, auf Missstände zu reagieren, wächst stetig. Längst widmen sich nicht nur kleine innovative Modelabels dem Thema, auch Großkonzerne wie Tchibo oder H&M launchen eigene Fair Collections. Doch wie ernstgemeint ist das Engagement wirklich? Wie beurteilen Macherinnen die Fair Fashion Bewegung? Wer mischt mit, welcher Impact wird erzielt und warum ist das Thema über den Fashion Revolution Day hinaus so schwierig zu transportieren?

Let’s talk about it:

Ariane Piper, Country Co-Ordinator/ Fashion Revolution Day Germany
Alexandra Perschau, Textilexpertin Greenpeace Deutschland/ Detox-my-fashion Kampagne
Mona Tiencken, Textilexpertin/ Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik
Prof. Bettina Göttke-Krogmann, Professorin für Textildesign, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Moderation:
Frauke von Jaruntowski, Textildesignerin, Mitbegründerin Kultwerk West 

Die Veranstaltung findet bei designxport in der Hongkongstraße 8 statt. Der Zugang ist bei den Elbarkaden.
Beginn: 19Uhr
Teilnehmergebühr: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

 

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CUT-UP #5
DAS ALLES IST UPCYCLING?
Von der Handfertigung bis zur industriellen Produktion
09. Juni 2016, 19Uhr

reet aus_bridge&tunnel

Weil Moderevolution gemeinsam effektiver ist und außerdem mehr Spaß macht, versammelten wir zu CUT UP#5 drei spannende Upcycling-Protagonisten: Reet Aus, die Königin des Upcycling aus Estland, fertigt ihre Kollektionen komplett aus pre-consumer waste auf einem industriellem Level. Das Newcomer-Upcyclinglabel mit sozialem Fokus aus Wilhelmsburg, Bridge&Tunnel, arbeitet mit dem anderen Ende der Konsumkette: mit post-consumer-waste in Handfertigung. Christina Schelhorn mit ihrem Label Redesign kreiert aus ehemaligen Lieblingsstücken und übriggebliebenen Designperlen bereits seit 2009 Upcyclingunikate.

Eine Mischung, die zum Diskutieren einlud: Warum nutzen immer mehr Labels Upcycling? Welche Modelle gibt es, existierende Rohstoffe zu neuwertiger Mode oder Textil zu verarbeiten? Und welche Chance hat das Konzept auf Marktfähigkeit?

Podiumsdiskussion mit:

Moderation:
Lisa Jaspers, Gründerin von Folkdays

Zum Einstieg zeigten wir den Film “Moest väljas”/”Out of Fashion” von Reet Aus.
Die Veranstaltung fand in englischer Sprache statt.

Flyer zum Download:

Cut Up#5

 

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CUT-UP #4
LOKAL, NACHHALTIG, SOZIAL:
Design & Produktion zwischen Wunsch und Wirklichkeit
23. März 2016, 19Uhr

Die vierte CUT UP Veranstaltung widmet sich erneut einem ‚nachhaltigen‘ Thema: Lokale Produktion. Lokale bzw. regionale Produktion stehen für die Nähe zum nachhaltigen Produkt, denn gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne scheinen garantiert. Doch leider fehlt es nicht selten an lokalen Produktionsstätten, die insbesondere für junge Modelabel auch kleine Stückzahlen auflegen können. Dabei ist die Nachfrage groß. Woran liegt das? Und wie gehen Hamburger Designer damit um?

Podiumsdiskussion mit:

Moderation:
Frauke von Jaruntowski, Textildesignerin, Mitbegründerin Kultwerk West

Flyer zum Download:

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CUT-UP #3
NACHHALTIGKEIT IN DER MODE
Welche Konzepte haben Hamburger Modelabel?
11. November 2015, 19Uhr

Ethischer Konsum ist angesagt. Wobei das größte Interesse immer noch auf Nahrungsmitteln und Kosmetik liegt. Je weniger ein Konsumartikel mit dem eigenen Körper zu tun hat, desto stärker sinkt die Bereitschaft ethisch zu handeln. Ist ethischer, nachhaltiger Konsum nur ein Teil der Ego- und Wellnesswelle oder ein langfristiger Makrotrend? Wie reagieren Modedesigner auf die wachsende Nachfrage nach ethisch korrekter, nachhaltiger Mode? Und wie gehen sie strategisch damit um?

Podiumsdiskussion mit:

Moderation:
Frauke von Jaruntowski, Textildesignerin, Mitbegründerin Kultwerk West

 

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CUT-UP #2
FAIR TRADE / ÖKO / BIO TEXTIL & MODE
Nur ein Trend oder der Weg der Zukunft?
23. September 2015, 19Uhr

Ist Nachhaltigkeit nur ein Trend oder eine grundsätzliche Entscheidung auf eine nachhaltige, ökologische Wirtschaft umzusteigen?

Podiumsdiskussion mit:

Moderation:
Frauke von Jaruntowski, Textildesignerin, Mitbegründerin Kultwerk West

Die Veranstaltung wurde flankiert von der Ausstellung

Nachhaltige Textile Konzepte
HAW Hamburg // Department Design in Kooperation mit Grüne Werkstatt Wendland

Semesterprojekt BA-Hauptstudium SoSe 2015, Betreut durch Prof. Renata Brink MA und Sabine Gärtner (Werkstatt Weberei), Materialspenden von nya nordiska, Werkhaus, Segelwerkstatt Klaus Schoppe

Regionalität ist ein wesentlicher Aspekt nachhaltiger Denk- und Arbeitsansätze – auch im Design. Für fast 20 Bachelor-Studierende der Studienrichtung Textildesign an der HAW Hamburg und einige internationale Gaststudierende verbanden sich Fragestellungen des Lokalen mit Ideen zur Lebensverlängerung von textilen und anderen Produktionsresten, ausgedienten Musterstoffen oder Verschnitt. In einer Kooperation mit der Grünen Werkstatt Wendland ging es um die Zusammenarbeit mit im Wendland ansässigen kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen, und die Einbindung in konkrete textil-basierte Fragestellungen zu Materialien, Technologien, Service-Ideen und Konzepten. Wie können hochwertiger industrieller Verschnitt bzw. Reststoffe, also in diesem Fall pre-consumer-waste, weiter genutzt, bzw. umgenutzt werden? Welche Produkt-Ideen mit welchen Zielgruppen gibt es für ein Second Life bzw. Mores Lives und Longlife?

 

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CUT-UP #1
HAMBURG – MODEMETROPOLE VON MORGEN?
Was braucht es, um junge Mode- und Textildesigner hier zu halten?
03. Februar 2015, 19Uhr

Wie kann das kreative Potenzial von Mode- und Textildesignabsolventen in Hamburg gehalten werden? Das STOFFDECK sucht nach Antworten und setzt positive Impulse. Es plant in Kooperation mit der HAW Jahresstipendien für Absolventen der Studiengänge Mode- und Textildesign, die für ein Jahr Arbeitsplätze in einem exklusiven Gemeinschaftsatelier zur Verfügung gestellt bekommen. Doch was braucht es noch?

Podiumsdiskussion mit:

Moderation:
Dannie Quilitzsch, Beraterin für Nachhaltigkeit und Kommunikation

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KOOPERATIONSPARTNER:

Die Diskursserie CUT-UP – gemeinsam von Bridge&Tunnel mit Frauke von Jaruntowski und Designxport konzipiert – wurde 2015 ins Leben gerufen, um das Thema Nachhaltigkeit in Mode- und Textildesign für den Standort Hamburg zu diskutieren. 2017 soll der Blick über Hamburg hinaus gerichtet und das Thema überregional erörtert werden.

Die Kooperationspartner in 2017 sind:

Bridge&Tunnel
designxport
Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik

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