2014

*MODE IN HAMBURG #5*
Pop-Up-Stores – Das eigene Produkt erfolgreich vermarkten
29. Oktober 2014, 19-21 Uhr

pop up storeWORKSHOP

Jeder Designer steht vor der Herausforderung, seine Produkte erfolgreich am Markt zu platzieren. Eine Möglichkeit stellen dabei Pop-up-Stores dar. Ob als “Proof of Concept”, PR-Instrument oder lukrativer Vertriebsweg – temporäre Shops können verschiedenen Nutzen bringen. Damit ein Store erfolgreich wird, sollte allerdings einiges beachtet werden. 

Einen Einblick in die Konzeption und den Betrieb von Pop-up-Stores gibt Mira M. Hische von DesignOort, die bereits in mehreren Pop-up-Stores Hamburger Mode und Accessoires erfolgreich präsentiert und verkauft hat.

REFERENTIN

Mira M. Hische ist die Gründerin von DesignOort. Ihre beruflichen Erfahrungen als Projektmanagerin und Business Developer in einer Unternehmens- und Kommunikationsberatung brachte sie 2011 bei der Gründung ihres Unternehmens MMH – fashion & more ein und spezialisierte sich auf die Themen Kommunikation und Vertrieb für die Modebranche und den Einzelhandel.

2012 entwickelte Mira M. Hische die Idee für ein eigenes Ladengeschäft, in dem Jungdesigner ihre Entwürfe präsentieren und verkaufen können und zusätzlich Unterstützung beim Label- bzw. Unternehmensaufbau erhalten. Im Mai 2013 wurde die Vision Wirklichkeit: Der erste DesignOort-Pop-up-Store eröffnete in Hamburg-Rotherbaum. Im Schulterblatt 114 setzte sich diese Erfolgsgeschichte im November/Dezember 2013 mit dem zweiten Store fort. Ende Mai 2014 eröffnete Mira M. Hische ihren dritten erfolgreichen Pop-up-Store in der Hamburger Neustadt.

Die Veranstaltung wird zusammen mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft realisiert.

KOSTEN: 10 Euro
ANMELDUNG: anmeldung@kreativgesellschaft.org

*MODE IN HAMBURG #4*
Wie kalkuliere ich lukrative Preise für mein Modelabel? 
10. September 2014, 18-21 Uhr

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Die Idee ist ausgereift, das Material vorhanden, der Prototyp gefertigt – aber wie berechnet man eine Kreation oder ganze Kollektion wirtschaftlich rentabel? Junge Modedesignerinnen und -designer stehen vor der Herausforderung, einen realistischen Preis für den Markt zu entwickeln und das unter Berücksichtigung von Faktoren wie Material, Transport und Werbung. Welchen Einfluss nimmt die Produktionsart wie Unikat, Kleinserie oder Großserienfertigung auf die Preisgestaltung? Wie wirken sich verschiedene Vertriebsstrukturen wie Ladengeschäft, Messepräsenz oder Onlinehandel auf den Verkaufspreis aus?

Der Workshops präsentierte ein konkretes Kalkulationsmodell, anhand dessen der Produktions- und der Verkaufspreis realistisch berechnet werden können. Dabei wurde vermittelt, wie mit diesem Kalkulationsmodell gearbeitet werden kann und wie es auf das eigene Produkt oder Label anzuwenden ist.

REFERENTIN

Eva Vorkoeper arbeitet seit ihrem Diplom an der Hochschule für angewandte Wissenschaften 1998 als selbstständige Modedesignerin. 1999 Gründung des Labels „ev_ clothes and accessoires“ in Hamburg, Schwerpunkte sind die Entwicklung von Konzepten und Kollektionen für das Label und für Unternehmen im Bereich Fashion und Interior-Accessoires. 2004 Gründung der Design-Kooperative „evbgk“ mit der Textildesignerin Bettina Göttke-Krogmann, einem Label für außergewöhnliche textile Home-Accessoires. Auf internationalen Messen, unter anderem der „Maison & Objet“ in Paris und der „Interieur Lifestyle“ in Tokio präsentierte Eva Vorkoeper beide Unternehmen einem weltweiten Publikum. Seit 2005 ist Eva Vorkoeper daneben mit Vorträgen, Workshops und Einzelberatung in der Vermittlung ihrer Kompetenzen und Erfahrungen tätig.

Die Veranstaltung wurde zusammen mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft realisiert.

*MODE IN HAMBURG #3*
Nachhaltige Mode: Kriterien und Bezugsquellen für Modelabels und Textildesigner
1. Juli 2014, 19-21 Uhr

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Immer mehr Konsumenten interessieren sich für grüne und nachhaltige Mode. Aber was genau steckt hinter diesen Begriffen? Was bedeutet eco, sustainable, bio, fair & sozial und welche Verbindlichkeit für den Kunden wird damit transportiert? An diesem Abend ging es um Chancen und Möglichkeiten, die sich für junge DesignerInnen eröffnen, in diesem Markt zu gründen oder ihr Label zu festigen und auszubauen. Anhand von Baumwolle, der meist genutzten Faser der Textilindustrie, gab der Vortrag Informationen über Produktion, Bezugsquellen und Einkaufsgemeinschaften.

REFERENT

Mathias Ahrberg arbeitet seit acht Jahren in der nachhaltigen Textilbranche. Neben seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre gründete er mit “Fairliebt” eines der ersten grünen Modelabels in Deutschland. Er arbeitet heute als Experte für nachhaltige Textilproduktion und kümmert sich derzeit vor allem um sein neues Modelabel Ahrberg.

Die Veranstaltung wurde zusammen mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft realisiert.

*MODE IN HAMBURG #2*
Mode Magazine – Von der Idee zur Modestrecke
8.Mai 2014, 18-21 Uhr

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2012 gab es mehr als 1.500 verschiedene Magazintitel auf dem deutschen Markt – die höchste Zahl seit der Erfindung des Prints. Wir geben euch einen Einblick in die Arbeit von Mode Magazinen: Was hat der Markt zu bieten, was bringt die Zukunft, wie wird aus einem Moodboard eine Modestrecke und wie könnt ihr euch und eure Arbeiten in Magazinen richtig positionieren!

Im Workshop mit Ava Carstens vom Magazin LOVED&FOUND studierten wir gemeinsam verschiedene Titel. Qualitätsmerkmale wie Format, Papier, Inhalt, Fotografie – worauf kommt es an? Magazin vs. Blog, Online und/ oder Print? Wie schafft man es, dass eigene Kollektionsteile oder Produkte in Magazinen abgebildet oder für Shootings angefragt werden? Ava zeigte, wie man öffentliche Aufmerksamkeit generieren kann, was PR bedeutet und wie man sie nutzt. Von der Idee bis aufs Papier.

REFERENTIN

Ava Carstens, LOVED&FOUND, „das kleinste aber feinste Free Magazine der Welt“. Die Magazinmacher wollen Dinge präsentieren, die das Leben noch schöner, aufregender, verrückter und bunter machen. Und die Geschichten erzählen, die hinter diesen Dingen stecken. Wie ein kaleidoskopisches Fundbüro. Jede Ausgabe folgt einem ausgesuchten Thema. Hauptsächlich geht es dabei um die Leidenschaft für inspirierende Ideen, Trends und Spaß an den Dingen, die die Macher gut finden. LOVED&FOUND erscheint seit dem Frühjahr 2012.

Die Veranstaltung wurde zusammen mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft realisiert.

*MODE IN HAMBURG #1*
Vom Prototyp zur fertigen Kollektion – Lokale Produktion in Hamburg
26. Februar 2014, 18 Uhr

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DISKUSSION

Individuelles Mode- und Textildesign wird beim Kunden immer beliebter und Hamburger Mode hat einen Namen – schon lange müssen sich die Hanseaten nicht mehr hinter Berlin verstecken. Aber es mangelt es an lokalen Produktionsstätten für geringe Stückzahlen.

Bei unserer ersten gemeinsamen Veranstaltung  mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft berichteten die Hamburger Modedesignerin Sahra Tehrani, bekannt aus Fashion Hero,  von ihren Erfahrungen mit der Produktion ihrer Kollektion in Hamburg. Gudrun Stefaniak und Julia Sperle vom STOFFDECK informierten über unsere Pläne für den Aufbau einer Zwischenmeisterei, die sich insbesondere der Produktion von Kleinstserien von Hamburger (Nachwuchs-)DesignerInnen widmen soll. Die im STOFFDECK gefertigten Kollektionen sollen für professionelle Verarbeitung bei gleichzeitig regionaler, sozial verträglicher und nachhaltiger Fertigung in Hamburg stehen.

REFERENTINNEN

Mode hat Sahra Tehrani lange fasziniert, bis sie nach langjähriger Tätigkeit als Senior Art Directorin in einer großen Hamburger Agentur den Schritt in die Selbstständigkeit machte. Seit der Gründung ihres Modelabels „Sahra Tehrani“ ist sie als kreativer Kopf des Modelabels sehr erfolgreich. In ihrer Arbeit skizziert sie ihre Entwürfe, drapiert sie an der Schneiderpuppe, vernäht sie und setzt sie schließlich auf Papier oder am Computer um. Die Feinarbeiten übernehmen anschließend Schnittdirectrices, ihre Schneiderin oder kleine Schneiderbetriebe.

Lest hier mehr zur Modedesignerin Julia Sperle.

Die Veranstaltung wurde zusammen mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft realisiert.

*Late-night: Offener Nähclub*
16.Januar 2014, ab 17 Uhr

late night Nähen

Als Pendant zu unserem beliebten Late-night Siebdruck gab es am 16.Januar erstmals den Late-night Nähclub.

Im Nähclub gibt es die Möglichkeit, eure Ideen mit professioneller Unterstützung zu verwirklichen und das Profiequipment des Stoffdecks zu nutzen. Wir helfen bei Schnitterstellung, Verarbeitungsfragen, Materialauswahl, etc. …